Gibt es Engel?

Man muss nicht unbedingt religiös sein, um an Engel zu glauben. Das Christentum ist nur eine von vielen Religionen, in denen die geflügelten Himmelsboten vorkommen. So etwa kennt man Darstellungen von Engeln bereits aus dem Mesopotamien des dritten vorchristlichen Jahrtausends und ab 1500 vor Christus schmückten Engelsdarstellungen auch die Sarkophage ägyptischer Pharaonen. Und die Wände der assyrischen Königspaläste waren ebenso mit Engelsbildern geschmückt wie die Mosaike in römischen Villen.

All diese Kulturen betrachteten Engel stets als Boten, die zwischen dem Himmel und der Erde vermittelten. Oft sah man in den Engeln auch Wesen, deren wichtigste Aufgabe es ist, die Menschen zu beschützen und ihnen in Notlagen zu helfen, wie in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Astroblick für den Monat Oktober zu lesen ist.

Dabei sind sich die meisten Berichte über Engel darüber einig, dass die Himmelsboten keine körperlichen Wesen sind, sondern ihren Aufgaben unsichtbar nachgehen. Dass die Menschen sie dennoch wahrnehmen, liegt daran, dass sie auf unterschiedliche Weise in Erscheinung treten. Manchen Menschen erscheinen sie als helles, ja blendendes Licht, anderen sollen sie sich in Form wunderbarer Klänge offenbart haben, wieder andere sind überzeugt, ihre Existenz im Raum als leichten Lufthauch verspürt zu haben.

Um sich dem Thema Engel auf eine neutrale und wertfreie Art zu nähern, muss sich der rational denkende Mensch von der Vorstellung verabschieden, nur das zu glauben, was messbar ist. Bei den meisten Menschen sind die Sinnesorgane derart abgestumpft, dass sie bestimmte Reize nicht mehr wahrnehmen können. Ist die Wahrnehmung aber erst einmal geschärft, dann können sie mehr registrieren als technische Messinstrumente. Wie man Engel wahrnehmen kann und was diese geflügelten Wesen für uns tun können, wird in der Astroblick Oktober ausführlich geschildert.

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